Rotkreuzklinikum München eröffnet neuen Herzkatheterbereich

München, 15. November 2017 – 400 Quadratmeter Gesamtfläche, modernste Hightech-Ausstattung, Wohlfühlambiente – die Abteilung Innere Medizin I des Rotkreuzklinikums München hat nach neunmonatiger Bauzeit jetzt einen neuen, komplett modernisierten Herzkatheterbereich in Betrieb genommen. Damit erhöht der Fachbereich die Kapazität seiner Eingriffe von bislang 1.400 auf künftig 3.000 jährlich und erweitert sein Angebot, das von präventiver Kardiologie mit entsprechenden Diagnose- und Therapieverfahren bis hin zur Akutbehandlung von Patienten mit lebensbedrohlichen Herzproblemen reicht. Der Ausbau war notwendig geworden, weil der bisherige, 2012 eröffnete Herzkatheterbereich in den vergangenen beiden Jahren an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war.

Privatdozent Dr. Christian von Bary, Chefarzt der Abteilung, erklärt: „Das Herzkatheterlabor ist für die Versorgung unserer Patienten und unser Haus von großer Bedeutung. Es erlaubt uns nicht nur die Durchführung hochkomplexer rhythmologischer Verfahren, sondern ermöglicht auch geplante und akute interventionelle Eingriffe.“ Der Chefarzt erläutert: „Besonders wichtig war für uns bei der Modernisierung, einen hellen, einladenden Bereich zu schaffen, in dem die Patienten nicht nur wegweisende Behandlung auf höchstem Niveau erhalten, sondern sich auch wohlfühlen können.“

Mit zwei Linkskathetermessplätzen, zwei Arbeitsplätzen für elektrophysiologische Untersuchungen und einem eigenen OP-Bereich gehört das neue Herzkatheterlabor ab sofort zu den modernsten Einrichtungen seiner Art im gesamten Großraum München. Der Betrieb des neuen Labors wurde bereits Anfang November offiziell aufgenommen. Mit ihm verkürzt sich nun auch die Wartezeit für geplante Eingriffe.

Die Abteilung Kardiologie am Rotkreuzklinikum im Überblick

Fachbereich: 
Abteilung für Innere Medizin I – Kardiologie/Pneumologie Zentrum für Herzrhythmusstörungen/Invasive Elektrophysiologie


Leitung: Chefarzt Privatdozent Dr. med. Christian von Bary Stellvertretung: Leitender Oberarzt Dr. med. Frank Gindele

Behandlungen: Diagnose und Therapie sämtlicher Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems/bei Herzrhythmusstörungen, Schnelldiagnostik unklarer Brustschmerzen in Chest Pain Unit; Schwerpunkte: Herzkatheter, Rhythmologie, Devicetherapie, Kardiale Bildgebung

Ausstattung: Medizinisches Versorgungszentrum mit: Herzrhythmussprechstunde, 66 Stationär-Betten, Funktionsbereich, Herzkathetherlabor/Elektrophysiologisches Labor

Zertifikate: Qualifizierungsstätte mit Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie/Invasive Elektrophysiologie (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)

Chest Pain Unit (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)

Die Kardiologie des Rotkreuzklinikums bietet mit ihrem Zentrum für Herzrhythmusstörungen und Invasiver Elektrophysiologie die Diagnose und Behandlung sämtlicher Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Herzrhythmus. Im Herzkatheterbereich des Klinikums werden neben den hochkomplexen rhythmologischen Verfahren auch interventionelle – geplante wie akute – Eingriffe durchgeführt. Undefinierte Brustschmerzen können unmittelbar nach Aufnahme in der durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Chest Pain Unit abgeklärt werden, zum Beispiel bei akutem Herzinfarkt.

 

Bildunterschrift:
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Chefarzt Privat-Dozent Dr. Christian von Bary, Oberärztin Dr. Katharina Hoppe und der Leitende Oberarzt Dr. Frank Gindele (v.l.) nehmen Eingriffe ab sofort im neuen Herzkatheterbereich des Rotkreuzklinikums vor. Der Arbeitsplatz der Kardiologen hat eine Fläche von 400 Quadratmetern und verfügt über modernste Hightech-Ausstattung.

Fotonachweise: Rotkreuzklinikum München

Pressekontakt
Rotkreuzklinikum München    
Monisha Das    
Rotkreuzplatz 8    
80634 München    
Telefon: 089/1303-1611    
E-Mail: monisha.das@swmbrk.de
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