Sourcing-Studie 2016: Digitalisierung und fehlendes Spezialwissen treiben Outsourcing-Markt voran

Wiesbaden, Juni 2016 – Die Herausforderungen der Digitalisierung beflügeln den Outsourcing-Markt in Deutschland, der auch in den kommenden Jahren weiter stark zunehmen wird – das ist eines der Kernergebnisse der aktuellen Sourcing-Studie 2016 von IDG Business Research Services in Zusammenarbeit mit der Goetzfried Gruppe. Laut der Analyse ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen mit 35 Prozent die am zweithäufigsten genannte Herausforderung für Unternehmen im Digitalzeitalter und damit der größte „Aufsteiger“ im diesjährigen Ranking. Die Vielfalt der Aufgaben kann durch die IT-Abteilungen heute nur noch bedingt abgedeckt werden: Jeder dritte IT-Entscheider gab dementsprechend an, mit der Leistungsfähigkeit der eigenen Abteilung und deren Know-how nicht zufrieden zu sein.

Die Ergebnisse wurden mithilfe einer Onlinebefragung ermittelt, an der sich insgesamt 1.057 Geschäftsführer und IT-Verantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt haben. Ziel der jährlichen Studie ist es, Motive und Entwicklungen für den Outsourcing-Markt zu analysieren. Dieser wird nach Einschätzung der Entscheider in den kommenden Jahren weiter stark anwachsen: Knapp 90 Prozent der Unternehmen sehen ihr Outsourcing-Potenzial noch nicht erreicht. Die Befragten erwarten, dass sie in fünf Jahren deutlich mehr auslagern werden als noch heute. Themen wie Virtualisierung bzw. Infrastruktur, Applikationsentwicklung, Helpdesk oder Managed Services spielen dabei eine besonders große Rolle. „Die Ergebnisse der Sourcing-Studie sind eine logische Konsequenz der rasanten technologischen Entwicklung, die mittlerweile alle Bereiche der Wirtschaft erreicht hat“, erklärt Thomas Götzfried, Vorstand der Goetzfried Gruppe. „Unternehmen investieren immer stärker in die Modernisierung ihrer IT und Outsourcing erhält dabei eine zentrale strategische Bedeutung.“

Herausforderungen der Wirtschaft ändern sich
Unternehmen müssen sich heute immer neuen, vielfältigen Herausforderungen stellen, um den digitalen Wandel bestmöglich für sich nutzen zu können und marktfähig zu bleiben. Zwar ist laut der Studie das Thema Sicherheit mit 47,1 Prozent Nennungen immer noch die größte Herausforderung – hat aber im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung verloren. Zugelegt haben hingegen die Digitalisierung von Geschäftsprozessen (35 Prozent), Big Data (24,2 Prozent) sowie Social Media (15,8 Prozent). Weiterhin wichtig (und mit 32,5 Prozent auf Rang 3) bleiben aus Sicht der Unternehmen die Themen Virtualisierung und Cloud-Computing.

Kosten, Verfügbarkeit, Know-how – die Outsourcing-Gründe
Die Auslagerung von Teilbereichen oder ganzen Geschäftsprozessen hat laut der Studie diverse Gründe. Auf Rang 1 und 2 bleiben mit 57,7 Prozent der Wunsch, Kosten zu senken, und mit 37,7 Prozent das Ziel, Ressourcenknappheit zu überwinden. Mit „schnellere Umsetzung von Projekten“ (27,3 Prozent) und „zusätzliche (personelle) Ressourcen für neue Projekte“ (26 Prozent) tauchen zudem zwei neue Motive im diesjährigen Ranking auf. Dies deutet darauf hin, dass sich immer mehr IT-Verantwortliche in Anbetracht der Anforderungen nach größerer Flexibilität und Effizienz sehnen.

Besonders deutlich wird auch, dass viele Entscheider mit dem Rückgriff auf externe Partner gezielt Wissenslücken im eigenen Unternehmen schließen und eine höhere Qualität der Services sicherstellen wollen. So wurden neben mangelndem eigenen Know-how (32,7 Prozent) auch Unzufriedenheit mit der eigenen IT-Abteilung (14 Prozent) und der Wunsch nach besserer Softwarequalität (13,8 Prozent) als Outsourcing-Triebkräfte genannt. „Für die IT-Abteilungen ist es besonders schwer, die vielen neuen Anforderungen im eigenen Haus zu bewältigen“, so Thomas Götzfried. „Durch die Einbindung von Projektmitarbeitern oder das Auslagern von Aufgabenpaketen an Serviceprovider kann der Druck von der internen Abteilung genommen werden. Dies schafft wiederum Kapazitäten, die für das Kernbusiness frei werden.“

Unternehmen setzen auf Systemhäuser und Serviceprovider
Die Zusammenarbeit mit Systemhäusern und Serviceprovidern ist für eine Mehrheit der befragten Unternehmen (58 Prozent) bereits gelebte Praxis, wie die Studie zeigt. Dass die Sourcing-Anbieter dabei im letzten Jahr gute Arbeit geleistet haben, zeigen die sehr hohen Zufriedenheitswerte: So sind 89,1 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen im Bereich Onshoring und 83,9 Prozent im Bereich Nearshoring sehr zufrieden, zufrieden oder eher zufrieden mit ihren Outsourcing-Erfahrungen.

Als hybrider Dienstleister, der neben der Rekrutierung und Vermittlung von IT-Experten und Ingenieuren auch eigenverantwortliche Projekte und Aufgaben übernimmt, unterstützt die Goetzfried Gruppe ihre Kunden in allen Bereichen der digitalen Transformation. Weitere Informationen zur Goetzfried Gruppe finden Sie unter http://www.goetzfried.com sowie auf Facebook unter http://www.facebook.com/GoetzfriedAG/ und auf Twitter unter https://twitter.com/goetzfriedag.

Über die Goetzfried Gruppe
Die Goetzfried Gruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden und zehn weiteren Standorten, von Berlin bis Zürich, ist einer der führenden IT- und Engineering-Dienstleister für Personal und Projekte in Deutschland. 1987 zunächst als Softwareentwicklungs- und IT-Beratungsunternehmen gegründet, bietet Goetzfried heute ein umfassendes Leistungsspektrum. Dieses reicht von der Rekrutierung und Steuerung von IT-Experten und Ingenieuren auf Zeit über die eigenverantwortliche Realisierung von Projekten bis hin zu Personalberatung für Fach- und Führungskräfte in der IT. Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter und setzte 2015 rund 140 Millionen Euro um. Die Goetzfried Gruppe ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Allgeier SE (München) und gehört laut der Lünendonk®-Studie 2015 zu den Top-3-IT-Personaldienstleistern in Deutschland. Weitere Informationen unter http://www.goetzfried.com.

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